Flutkatastrophe in Sachsen / Döbeln am 13. 8.2002:  Seite 1

 

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Am Abend des 13. 8.2002 erreichte die Jahrhundertflut die Innenstadt von Döbeln.

 

Ohne Vorwarnung strömte das Wasser, mit Druck wie aus einem Wasserschlauch, in die Stadt.

 

Die Mitarbeiter hatten gegen 19.00 bereits das Gebäude verlassen. Es konnte keinerlei Vorsorge getroffen werden. Beim Eintreffen von Dieter Gonze aus Nidderau, gegen 21.00 Uhr, war der Innenstadtbereich bereits vollständig geflutet und gesperrt.

 

Das Kanzleigebäude wurde in einer Höhe von 2,37cm bis 2,46cm geflutet. Damals befanden sich ein Schuhladen Andiamo, ein Telekom Shop - Yellowkom, der  Lohnsteuer-hilfeverein und die Steuerkanzlei Gonze & Schüttler sowie drei Wohneinheiten im Gebäude.

 

Der Kanzleibetrieb musste für ca. 3 Wochen vollständig eingestellt werden. Alle Döbelner Mitarbeiter halfen bei den Aufräumarbeiten. Hierzu gehörten natürlich auch Dieter P. Gonze und Andreas Schüttler. Die Renovierungs- und Wiederaufbauarbeiten waren erst sechs Monate später im März 2003 beendet.

Kreuzstraße: Blick auf die Kanzlei

Fronstraße

Kreuzstraße

Fronstraße

 

Rudolf-Breitscheid-Straße

 

 

Blick in die Kreuzstraße auf den Textilladen von Frau Winkler

 

Höchstwasserstand über 2,5m in der Kreuzstraße

Blick aus der Kreuzstraße zur Bäckerstraße

 

 

 

 

In den ersten Stunden nachdem Weggang des Wassers musste der Schlamm beiseite geschafft werden, um den Zugang zum Gebäude zu ermöglichen.

 

Fotos: Mittwoch gegen 19.00 Uhr

 

 

In den ersten Wochen nach der Flut gab es kein Wasser und kein Strom. Stromaggregate liefen Tag und Nacht um das Aufräumen zu ermöglichen. Das Wasser wurde in Kanister beigeschafft.

 

 

 

 

 

Die Wucht der Flut spülte alles weg. Einige unterspülte Sandsteinhäuser mussten anschließend vollständig abgerissen werden.

 

 

 

 

 

Lohnsteuerberatung

Schuhladen Andiamo

Die Kellerfenster wurden herausgespült

Treppenhaus Kanzlei

 

 

 

 

Das gesamte Kanzleiarchiv war zerstört. Alle Akten wurden gesichtet. Die vermeintlich Wichtigsten dann zum Trocknen gelegt. Anschließend auch diese beton-hart und unbrauchbar. Letztlich mussten vier große Container fachgerecht entsorgt werden.

 

 

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Letzte Bearbeitung: 29.12.2007 DG