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GONZE & SCHÜTTLER - DIE BERATER AG
WIRTSCHAFTSBERATUNG   STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
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Die nachfolgenden Links, Infos + Texte stellen keine Rechtsberatung dar. Bei Erstellung der Texte haben wir uns bemüht, eine auch für Nichtsteuerfachleute verständliche Ausdrucksweise zu wählen. Dies geht teilweise zu Lasten einer am Gesetzeswortlaut orientierten Präzision. Für die Inhalte kann trotz größtmöglicher Sorgfalt keinerlei Gewähr übernommen werden. Bitte sprechen Sie über Konkretes mit dem Berater Ihres Vertrauens oder gerne auch mit uns.

Der Idealverein im Unterschied zum wirtschaftlichen Verein

Der nichtwirtschaftliche Verein (§ 21 BGB) wird in der Fachwelt als „Idealverein“ bezeichnet.

Dem Idealverein steht dem Wirtschaftlichen Verein (§ 22 BGB) gegenüber.

Unterscheidungsmerkmale:

Idealverein (§ 21 BGB)

Wirtschaftlicher Verein (§ 22 BGB)

Verfolgt lt. Satzungszweck keine wirtschaftlichen Interessen sondern ideelle Ziele

Beispiele:

Geselligkeitsvereine, gemeinnützige Vereine

 

Verfolgt primär lt. Satzungszweck eine wirtschaftliche Tätigkeit.

Beispiele:

Spar- und Darlehensvereine,

Sparkassenvereine u.a.

 

Dient nicht dem wirtschaftlichen Erfolg seiner Mitglieder

Dient den wirtschaftlichen Interessen seiner Vereinsmitglieder

Der Idealverein erlangt eine eigene Rechtsfähigkeit durch die Eintragung im Vereinsregister beim Registergericht am Sitz des Vereins

Der wirtschaftliche Verein erlangt eine eigene Rechtsfähigkeit durch staatliche Verleihung. Zuständig ist die Landesbehörde des Bundeslandes in dessen Bereich der Verein seinen Sitz hat.

Die staatliche Verleihung erfolgt nur in seltenen begründeten Fällen für die der Verein die geeignete Rechtsform erscheint. Dies zum Schutz der Bürger / Gläubiger und unter Hinweis auf die vorhandenen Möglichkeiten zur Gründung von Personengesellschaften.

Der gemeinnützige (Ideal) Verein

im Unterschied zum nicht gemeinnützigen (Ideal) Verein

Unterscheidungsmerkmale:

Gemeinnütziger Verein §§ 52 AO

 Nicht gemeinnütziger Verein

Dient vorwiegend Verfolgung gemeinnütziger Zwecke (Förderung der Allgemeinheit).

Beispiel:

Vereine zum Schutz der Bürger, zur Förderung der Kultur etc. u.a. Zwecke gem. von § 52 AO

Verfolgt vorwiegende die Freizeitinteressen seiner Mitglieder (Förderung der Geselligkeit)

Beispiele:

Kegelclubs, reine Geselligkeitsvereine

 

Dieter P. Gonze, Stb. – 8.12.2010

Aktualisiert (08. Dezember 2010)

 

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